7 erste Schritte zur Hochzeitsplanung

Wo fange ich mit der Hochzeitsplanung an (ohne total überfordert zu sein!)

Du hast einen Heiratsantrag bekommen? Das ist wunderbar! Fragst Du Dich nun, wo Du eigentlich mit der Hochzeitsplanung anfangen sollst? Worum musst Du Dich zuerst kümmern? Die Gästeliste? Die Location? Das Hochzeitsbudget planen? Einen Fotografen buchen? In den nächsten Wochen und Monaten warten jede Menge Entscheidungen auf euch. Das kann einen ganz schön überwältigen. Denn wie für die meisten, die sich gerade verlobt haben, wird das vermutlich die erste Hochzeit sein, die ihr plant. Auf viele eigene Erfahrungen wirst Du daher wohl nicht zurückgreifen können. Deshalb ist es völlig normal, wenn Du aufgeregt und nervös bist, wenn Du an die Planung Deiner Hochzeit denkst.

7 einfache Schritte für den Schnellstart in Deine Hochzeitsplanung

Damit Du einen perfekten Schnellstart in die Hochzeitsplanung hinlegen kannst, haben wir für Dich die wichtigsten Schritte und einige praktische Tipps zusammengestellt. Die einzelnen Schritte bauen aufeinander auf. Es macht also Sinn zunächst einmal zu überlegen, welches Budget euch zur Verfügung steht und wie viele Gäste ihr gerne einladen möchtet. Im nächsten Schritt könnt ihr dann schauen. welche Location im Hinblick auf die Kosten und die Anzahl der Gäste in Frage kommt. Aber ein Schritt nach dem anderen.

Nehmt euch am besten eine Flasche Wein, Zeit und macht es euch gemütlich. Denn dabei lässt sich am besten gemeinsam darüber nachdenken, was ihr euch für eure Hochzeit wünscht.

 

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Foto: Anja Schneemann Photography

Habt ihr schon eine recht konkrete Idee davon, wie euer großer Tag aussehen und ablaufen soll? Perfekt, dann könnt ihr direkt zu Schritt 2 gehen. Falls nicht, ist das nicht schlimm, sondern ganz natürlich. Dann geht es im ersten Schritt erst einmal darum, herauszufinden wie sich jeder von euch beiden die Hochzeit vorstellt und eine gemeinsame Idee von eurem besonderen Tag zu entwickeln. Nehmt euch hierfür ausreichend Zeit, denn dieser Schritt ist wichtig, um Überraschungen und Konflikte während der Planung zu vermeiden.

 

1. Ein rauschendes Hochzeitsfest, eine intime Feier im engsten Familien- und Freundeskreis oder ein Elopement?

Eine wichtige Frage, die ihr euch zunächst stellen solltet, ist in welchem Rahmen ihr eure Hochzeit gerne feiern möchtet. Träumt ihr von einem rauschenden Fest mit vielen Gästen oder einer kleinen intimen Feier im engsten Familien- oder Freundeskreis?

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Foto: Stefanie Kapra Photo

Natürlich kann eine große Hochzeit immer noch persönlich und auch eine kleine Hochzeit kann sich zu einer stimmungsvollen Party entwickeln. Ihr müsst an dieser Stelle der Planung noch nicht eure Gästeliste schreiben, aber es hilft laut auszusprechen, ob es eher ein entspanntes Fest in kleinem Kreis bei euch zu Hause, eine Destination Wedding oder eine glamouröse Gala sein soll.

2. Wo wollt ihr heiraten?

Die nächste große Frage, die sich stellt, ist wo wollt ihr heiraten?

Heimatort

Ihr kennt euch schon seit dem Kindergarten und kommt aus der gleichen Stadt? Dann liegt es wahrscheinlich nahe, in eurem Heimatort zu heiraten. Das hat einige Vorteile, vor allem dann, wenn eure eigene Familie und/oder Freunde noch vor Ort wohnen und euch bei der Planung unterstützen können.

Destination Wedding

Doch welchen Hochzeitsort wählt ihr, wenn ihr euren Lebensmittelpunkt ganz woanders habt oder eure Familien weit entfernt voneinander wohnen oder gar aus unterschiedlichen Ländern und Teilen der Welt kommen? Natürlich könntet ihr euch auch hier für einen eurer Heimatorte entscheiden. Das bedeutet aber, dass der andere Teil der Familie und Freunde im Zweifel eine längere Anreise zu eurer Hochzeit haben.

 

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Foto: Anja Schneemann Photography

Eine andere Option wäre hier in einem Ort zu heiraten, der relativ mittig zwischen euren Heimatorten liegt. So haben die meisten eurer Gäste eine ähnlich weite Anreise.
Zugegeben, wenn einer von euch aus Europa und der andere aus Nord- oder Südamerika stammt, könnte die Suche nach einer Hochzeitslocation auf halber Strecke eine Herausforderung werden. Vielleicht ein Kreuzfahrtschiff auf Atlanktiküberquerung?

Wenn ihr euch entschließt, eure Hochzeit als Destination Wedding außerhalb eurer Heimatstadt – oder sogar auf halber Strecke – zu feiern, bedeutet dies möglicherweise, dass nicht alle Freunde oder Familienmitglieder Gäste eurer Hochzeit sein können.

Elopement

Bei einem Elopement müsst ihr euch über alle diese Dinge keine Gedanken machen. Zu zweit am Strand einer einsamen Karibikinsel? Oder auf einer Berghütte in den Schweizer Alpen?
Was immer euer Traum ist, bei einem Elopement genießt ihr den besonderen Moment eurer Trauung nur für euch.
Hier geben wir euch Tipps, wie ihr ein Elopement plant.

3. Eine Trauung in der Kirche, eine standesamtliche Trauung und/oder eine freie Trauung?

Möchtet ihr für die Hochzeitszeremonie eine kirchliche oder standesamtliche Trauung? In einigen Ländern ist eine zivile Trauung obligatorisch, in anderen Ländern ist auch eine religiöse Zeremonie rechtlich wirksam. Wenn ihr im Ausland heiratet, informiert euch unbedingt vorab, unter welchen Voraussetzungen dies möglich ist.

Würdet ihr euch gerne kirchlich trauen lassen? Habt ihr beide dieselbe Religion? Falls nein, ist eine ökumenische Trauzeremonie möglich?

Oder denkt ihr eher an standesamtliche Zeremonie. Manche Standesämter haben Außenstellen an ungewöhnlichen Orten.

Möchtet ihr im Freien heiraten? In Deutschland ist das leider nur in einer freien Trauung möglich und auch hier macht das Wetter manchmal einen Strich durch die Rechnung.

 

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Foto: Angelika & Artur – Die Hochzeitsfotografen

4. Welches Hochzeitsbudget habt ihr zur Verfügung?

Nun ist es an der Zeit, euch eine klare Vorstellung von eurem Hochzeitsbudget zu machen, um sicherzustellen, dass ihr das Beste aus eurem großen Tag herausholen könnt.

Bevor ihr damit beginnt, euch Gedanken zu einzelnen Budgetpositionen zu machen, solltet ihr euch zunächst fragen, welches Budget euch insgesamt für eure Hochzeit zur Verfügung steht.

Euer Hochzeitsbudget entscheidet letztlich darüber, ob die Traumlocation, die ihr euch wünscht oder der Dienstleister, den ihr gerne buchen würdet in euer Budget passt. Ohne diesen Abgleich können Kosten schnell aus dem Ruder laufen und aus der Freude an der Hochzeitsplanunglust wird Hochzeitsplanungsfrust. Daher ist es wichtig, bereits zu Beginn der Hochzeitsplanung ein realistisches Budget festzulegen.

Wie viel kostet eine durchschnittliche Hochzeit jetzt wirklich?

Von den großen Kosten wie der Hochzeitslocation und dem Hochzeitskleid bis hin zu kleineren Positionen wie Gastgeschenken oder einem Korkgeld, die Kosten einer Hochzeit können sich schnell summieren.

Die durchschnittliche Hochzeit in Deutschland kostet 18.685 EUR, in den USA zahlen Paare durchschnittlich 33.391USD/ 29.457 EUR und für Destination Weddings geben Paare durchschnittlich 27.227 USD/ 24.019 EUR aus. Dass der Wert für Destination Weddings etwas niedriger ist als der durchschnittliche Wert einer Hochzeit in den USA überrascht, liegt aber vermutlich daran, dass die Gästeliste bei einer Destination Wedding in der Regel deutlich kleiner ausfällt als bei einer Hochzeit im Heimatort. Wie bei jeder Statistik haben solche Werte natürlich mehr einen indikativen Charakter. Denn was Paare tatsächlich ausgeben, variiert stark und hängt neben der Anzahl der Gäste und der Location von vielen verschiedenen Faktoren ab.

Das Hochzeitsbudget planen

Nehmt am besten ein weißes Blatt Papier und notiert darauf, die Geldbeträge, die euch für das Hochzeitsbudget zur Verfügung stehen.

Plant ihr das Geld für die Hochzeit zu sparen oder werdet ihr hierfür einen Kredit aufnehmen? Bezahlt ihr die Hochzeit komplett selbst oder bekommt ihr Unterstützung von euren Eltern oder anderen Familienangehörigen?

Welcher Betrag auch immer dabei herauskommt, zieht von diesem Betrag mindestens 15% ab und plant dies zunächst als Puffer ein. Ihr werdet es höchstwahrscheinlich im Laufe der weiteren Planung brauchen. Mit dem Betrag, der nun auf eurem Blatt Papier steht, könnt ihr arbeiten.

Was kostet was?

Erst im nächsten Schritt entscheidet ihr, wie ihr das das Budget auf die einzelnen Budgetpositionen aufteilt. Damit ihr ein Gefühl dafür bekommt, welche Budgetpositionen zu einer Hochzeit gehören und welcher Anteil des Budgets erfahrungsgemäß hierauf jeweils entfällt, haben wir für euch einen Budgetplaner entwickelt, in den ihr euer Hochzeitsbudget eingeben könnt und dass euch dieses dann auf die verschiedenen Budgetpositionen verteilt.

Ihr könnt euch diesen am Ende dieses Beitrags kostenlos herunterladen.

Nehmt dies als Ausgangspunkt für die weitere Planung und fragt euch, welche Positionen für euch wichtig sind und wo ihr Prioritäten setzen möchtet? Dann könnt ihr die einzelnen Positionen an eure Bedürfnisse anpassen.

5. Die Gästeliste: Wen würdet ihr gerne einladen?

Bereits im ersten Schritt hattet ihr euch Gedanken dazu gemacht, ob ihr ein rauschendes Fest mit vielen Gästen oder lieber eine kleine intime Hochzeit im engsten Familien- oder Freundeskreis feiern möchtet. Nachdem ihr nun euer Gesamtbudget errechnet habt, ist es an der Zeit abgleichen, ob die Anzahl der Gäste, die ihr gerne einladen würdet, zu eurem Budget passt.

Die Anzahl der Gäste ist einer der wichtigsten Faktoren sowohl für das Budget als auch für die Wahl eurer Hochzeitslocation.

Setzt Prioritäten bei der Erstellung eurer Gästeliste

Die Erstellung der Gästeliste ist ein Minenfeld. Schnell gibt es hier einen Domino-Effekt und plötzlich ist aus einer intimen Hochzeit mit eurer Familie und den engsten Freunden, eine Party mit 150 Personen geworden.

Überlegt euch daher gut, mit wem ihr euren großen Tag feiern möchtet? Müssen wirklich alle Arbeitskollegen und Studienkollegen eingeladen werden? Ist es realistisch, dass eure entfernte Tante oder der Cousin 2. Grades zu eurer Hochzeit kommt? Seid realistisch und setzt Prioritäten.

Wenn ihr eine genaue Vorstellung von eurem Hochzeitsbudget habt, hilft euch dies an dieser Stelle, die Anzahl der Gäste realistisch einzugrenzen. Darüber hinaus bietet das Budget ein gutes Argument, wenn eure Eltern die Gästeliste gerne noch etwas ausweiten würden.

Wie viele Gäste gibt euer Budget her?

In unserem Budgetplaner, den ihr am Ende des Beitrages findet, haben wir es euch einfach gemacht. Basierend auf einem Durchschnittswert für Catering findet ihr hier die Anzahl der Gäste, die im Rahmen eures Budgets möglich sind. Bitte beachte, dass dies ein Schätzwert ist, der je nach tatsächlichen Cateringkosten variieren kann. Daher habt ihr die Möglichkeit, den Wert für das Catering im Plan anzupassen, um so die Gästezahlen noch variieren zu können. Möchtet ihr also mehr Gäste einladen, als der Budgetplaner ausgibt, werdet ihr in der weiteren Planung Abstriche beim Catering machen müssen oder bei anderen Budgetpositionen sparen. Rechnet ihr hingegen ohnehin mit weniger Gästen, wisst ihr, dass ihr beim Catering eure Gäste mehr verwöhnen könnt oder auch das ein oder andere Extra für eure Hochzeit drin ist.

6. Die Location: Was wäre eure Traumlocation?

Die Hochzeitslocation ist eine der wichtigsten Entscheidungen. Denn abgesehen von einem Hochzeitsplaner ist dies einer der Dienstleister, die ihr zuerst buchen solltet.

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Foto: Anja Schneemann Photography

Neben dem Budget entscheidet vor allem der Umfang eurer Gästeliste darüber, welche Hochzeitslocation für eure Hochzeit überhaupt in Frage kommt. Zum Beispiel verliert eine kleine Gesellschaft sich schnell in einer großen Hochzeitsscheune. Bei einer großen Anzahl an Gästen fallen hingegen einige Locations vielleicht von Vornherein weg, da die Räumlichkeiten nicht groß genug sind.

Welche Faktoren ihr bei der Auswahl der Location berücksichtigen solltet, werden wir euch in einem separaten Beitrag aufzeigen.

Träumt ihr von einer Destination Wedding in Italien oder Portugal. Wir haben für euch die schönsten Hochzeitslocations in Portugal und die schönsten Hochzeitslocations in Italien zusammengestellt.

7. Der Hochzeitstermin: Wann möchtet ihr heiraten?

Eine romantische Hochzeit im Schnee oder ein Fest unter freiem Himmel auf Sommerwiese? Die Zeit des Jahres, in der ihr heiratet, ist aus drei Gründen wichtig – Wetter, Budget und Planungszeitraum.

Die Sommermonate von Mai bis September sind die wichtigsten Hochzeitsmonate in den meisten europäischen Ländern. Abgesehen vom Hochsommer, den ihr bei einer Hochzeit in Südeuropa aufgrund der sehr hohen Temperaturen besser meiden solltet, sind diese Monate bei den Brautpaaren am beliebtesten sind. Dies bedeutet natürlich auch, dass schöne Hochzeitslocations und gute Dienstleister oft lange im Voraus ausgebucht sind. Deshalb solltet ihr hier eine längere Planungszeit einrechnen. Dies gilt vor allem dann, wenn ihr ein ganz bestimmtes Datum ins Auge gefasst habt. Je weniger flexibel ihr beim Hochzeitsdatum seid, umso länger plant voraus.

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Foto: Anja Schneemann Photography

Bei der Hochzeitsplanung in der Hauptsaison ist es hilfreich, flexibel zu sein. Dennoch ist es für die Anfrage von Locations und Dienstleistern wichtig, ein paar Wunschtermine im Auge zu behalten. Notiert euch daher eure favorisierten Termine.

In der Hauptsaison fallen die Mietpreise für die Hochzeitslocations zudem in der Regel etwas höher aus.

Der Beginn einer aufregenden und schönen Reise

Na, seid ihr jetzt erschöpft, erheitert oder beides? Diese Schritte sind nur der Anfang einer aufregenden und schönen Reise, an dessen Ende eure Traumhochzeit stehen wird. Die Fragen haben euch hoffentlich geholfen, Klarheit darüber zu bekommen, was ihr euch für Ihre Hochzeit wünscht. Die wichtigsten Eckpunkte für den Start in die Detailplanung stehen jetzt. Das ist eine gute Basis.

 

Fühlst Du Dich überwältigt und weißt dennoch nicht so richtig, wie Du die Hochzeitsplanung angehen sollst? Bist Du beruflich und privat stark eingebunden? Und löst der Gedanke an die Hochzeitsplanung neben Vorfreude bei Dir eher Stress aus? Dann vereinbare ein kostenloses Beratungsgespräch mit uns. Wir begleiten Dich gerne durch den Planungsprozess und sorgen dafür, dass ihr diese einmalige Zeit genießen könnt.

 

Und vergesst nicht: Behaltet immer fest im Blick, was ihr euch wünscht und wer ihr seid. Denn es ist euer Tag!

FREE DOWNLOAD: Budgetplaner
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Eine Hochzeit zu planen, kann eine ziemliche Herausforderung sein. Wo fängt man an? Was ist wichtig und vor allem… wie bekommt man die Kosten in den Griff?

Hast Du Dich schon gefragt, wie Du das Hochzeitsbudget am besten kalkuliert? Was darf eigentlich wie viel kosten? Wir haben für Dich einen Budgetplaner entwickelt, mit dem Du ganz einfach Dein Hochzeitsbudget verwalten kannst. Behalte ganz einfach den Überblick!

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